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Hermes mit dem Dionysosknaben

Original: römische Kopie nach einem Bronzewerk oder aus Marmor(?), Größe 2,13 m
Datierung: um 340/330 v. Chr.
Museum: Olympia, Archäologisches Museum
Hermes mit dem Dionysosknaben

Diese spätklassische Gruppe stammt von Praxiteles, sie wurde im Heratempel von Olympia gefunden. Dargestellt ist der Bote des Zeus auf dem Weg zu einer Nymphe, die den Dionysos aufziehen solle. Nachdem Zeus in menschlicher Verkleidung Semele verführt hatte und diese schwanger wurde, war Hera, die Gattin des Zeus, äußerst verärgert. Als sie Semele erklärte, der Vater ihres ungeborenen Kindes sei Zeus, lachte diese solang ungläubig, bis sich Zeus ihr in aller Herrlichkeit und Pracht zeigte. Seine leuchtende Erscheinung allerdings wurde ihr zum Verhängnis, denn Semele verbrannte an ihr. Zeus befreite jedoch das ungeborene Kind und nähte es sich in seinen Schenkel ein, den er nach drei Monaten wieder öffnete, um es zur Welt zu bringen. Hermes, der Sohn des Zeus und der bekannte Götterbote, trägt hier das Kind auf seinem linken Arm. In der rechten Hand hielt er Weintrauben, nach denen das Kind seine Hand ausstreckt. Sie weisen auf Dionysos, den Gott des Weines.

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