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Kapitolinische Venus

Original: römische Marmorkopie nach einem griechischen Vorbild des Praxiteles, Größe 1,76 m
Datierung: um 150 v. Chr.
Museum: Rom, Museo Capitolino
Kapitolinische Venus

Zum ersten Mal hatte bereits in der Spätklassik Praxiteles eine lebensgroße, unbekleidete, weibliche Gestalt, die berühmte Aphrodite von Knidos (um 350 v.Chr.) gearbeitet. Der römische Schriftsteller Plinius hielt sie für die beste Statue der Welt und behauptete, Aphrodite habe selbst an ihrem Ehrenbild mit Hand angelegt. Nach anderen Quellen soll die Statue Phryne, die Geliebte des Praxiteles, darstellen. Auf jeden Fall wurde das bezaubernde Werk immer weder kopiert und variiert. Ein solche Kopie sehen wir hier. Die kapitolinische Venus, benannt nach ihrem Aufbewahrungsort, zeigt sich uns selbstbewußt und verführerisch. Arme und Hände, die eigentlich ihre Brüste und Scham bedecken sollen, ziehen die Blicke durch diese Geste eher an.

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